Handout UNO

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Zur Informellen Sitzung: Die Delegierten sammeln Unterstützung für ihre Arbeitspapiere zum Tagesordnungspunkt. Zur Unterstützung eines Arbeitspapiers unterschreibt ein Delegierter unter Angabe des Ländernamens. Jeder Delegierte kann pro Tagesordnungspunkt zwei Arbeitspapiere unterstützen. Einbringerstaaten werden als Unterstützer gezählt. Die drei Arbeitspapiere mit den meisten Unterstützern, welche bis zum Ende der allgemeinen Debatte zum Tagesordnungspunkt eingereicht worden sind, werden vom Vorsitz nach formeller Korrektur durch das Sekretariat als Resolutionsentwurf zur Debatte zugelassen. Danach werden die drei Resolutionsentwürfe mit den meisten Stimmen vom jeweiligen Einbringerstaat vorgelesen und erläutert. Dazu findet keine Debatte statt. Es folgen die Debatten zu den einzelnen Resolutionsentwürfen.

Debatte über Res-Entwürfen: • Es wird der Resolutionsentwurf mit den meisten Unterstützerunterschriften behandelt. • Im Folgenden wird der erste Resolutionsentwurf allgemein diskutiert. Danach werden die operativen Absätze des Entwurfes einzeln diskutiert, wobei jeweils im Anschluss an die Debatte über jeden operativen Absatz die dazugehörigen Änderungsanträge diskutiert werden. • Danach werden einzeln die Änderungsanträge, welche die Aufnahme neuer operativer Absätze vorsehen, diskutiert. Zu neu hinzugefügten operativen Absätzen dürfen Änderungsanträge eingereicht werden. Sie stehen, nachdem der neue operative Absatz hinzugefügt worden ist, sogleich zur Debatte.

Anschließend werden Änderungsanträge, die die Reihenfolge ändern, diskutiert. Danach wird über den fertigen Resolutionsentwurf debattiert. Es folgt die Abstimmung über die einzelnen operativen Absätze und die abschließende Abstimmung über den Resolutionsentwurf als Ganzes. Erhält dieser Resolutionsentwurf keine Mehrheit im Gremium, beginnt die Debatte zum nächsten Resolutionsentwurf. Sollten keine weiteren Resolutionsentwürfe vorliegen, ist der Tagesordnungspunkt abgeschlossen.

Anträge: 3 Arten: Persönlich, GO-Antrag, Änderungsantrag Antrag stellen: Erheben, Vorsitz muss aufrufen. Persönliche Anträge: Jederzeit Anträge müssen begründet werden. Maximal eine Gegenrede GO Antrag: Nur einmal darf gestellt werden Persönlicher Antrag: 3 Arten: Recht persönlicher Privilegien: Bei direkter Anpsprache durch anderen Delegierten. Persönliche Erwiderung möglich

Recht der persönlichen Erwiderung: Stellungnahme nach Antwort möglich . → Vorsitz entscheidet immer

Recht auf Information: Frage zu GO oder Verfahren

Änderungsanträge:

1/10 muss unterstützen Müssen Vorsitz vorgelegt werden Wörter, Absätze, Satzteile können geändert werden → Im Kern aber Botschaft erhalten bleiben Bei mehreren Anträgen, die den gleichen Absatz betreffen: Inhaltlich am meisten entfernt muss diskutiert werden Einbringerstaat hat Möglichkeit Stellung zum Antrag zu nehmen

Abstimmungsverhalten:

Vor Abstimmung Antrag oder Entwurf vom Vorsitz vorgelesen Über Konsequenzen bei Ja oder nein informieren Abstimmung darf nicht unterbrochen werden, außer über Abstimmungsform (Mündlich, schriftlich) Stimmgleichheit: Ablehnung Abstimmung durch Länderschild heben erfolgt Entscheidungen über Verfahrensfragen: Einfache Mehrheit +1 Alle anderen: Einfache Merheit + 5 ständige Mitglieder Änderungsanträge zu resolutionsentwürfen: Verfahrensfrage

Antrag auf mündliche Abstimmung: Bei knappen Antraägen, Vorstiz entscheidet

Auf Revision einer Entscheidung des Vorsitzes: 2/3 Mehrheit erforderlich

Auf Lobbyingphase: Begründen, Abstimmung

Auf Ende der allgemeinen Debatte: Gegenrede möglich, 2/3 Mehrheit erforderlich

Auf Zurückziehen eines Res-Entwurfes: Jederzeit, solange noch keine Abstimmung

Antrag auf Abstimmung über Res-Entwurf als Ganzes: Gegenredemöglich, 2/3 Mehrheit erforderlich

Auf vorgezogene Abstimmung über Änderungsantrag: Vorsitz entscheidet, Gegenrede möglich

Auf Abschluss, Wiedereröffnung der Re