Uno

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Die UNO Eine Weltorganisation in der Krise

Allgemein: Was ist die UNO?  Organisation der Vereinten Nationen ( United Nations Organization)  Zusammenschluss von momentan 191 Staaten mit den Zielen: - Bewahrung des Weltfriedens

- Menschenwürdige Lebensbedingungen für alle Völker

 Wurde 1945 von 51 Staaten gegründet

 nach 2 Weltkriegen sah man die Notwendigkeit einer int. friedenssichernden Organisation  Notwendigkeit einer Zusammenarbeit aller mächtigen Staaten (Lehre aus Völkerbund)  Innerhalb von 60 Jahren hat sich die Mitgliederanzahl vervierfacht

Organisatorischer Aufbau der UNO

Der Sicherheitsrat:

Aufgaben der UNO Sicherung des „kollektiven“ „positiven“ Weltfriedens

 Nicht Abwesenheit von Krieg, sondern aktive Bemühungen der Staaten Kriege zu verhindern, dabei sollen die Menschenrechte

und soziale Lebensbedingungen garantiert werden

 Verpflichtung aller Mitgliedsstaaten

ihre nationalen Interessen ohne Gewalt bzw. die Androhung dieser durchzusetzen

Die Kontrolle darüber liegt bei der UNO  Teilweise Abgabe der Souveränität seitens der Staaten an die UNO mittels der Sicherung des Weltfriedens ( z.B. des Rechtes Kriege zu führen) (Gewaltverbot) Festgelegt in der UN-Charta

( Verfassung der UNO)

Ausnahmen des Gewaltverbotes Bei Bruch bzw. Bedrohung des Weltfriedens durch einen Staat, kann die UNO Sanktionen bis hin zum Militäreinsatz gegen diesen verhängen  Selbstverteidigungsrecht jedes Staates

Die UNO in der Krise Seit Gründung der UNO (1945) bis in die 90`Jahre hat sie sich fast dauerhaft selbst blockiert (Kalter Krieg) Jede Siegermacht des 2. Weltkriegs war ständiges Mitglied des Sicherheitsrates („großen 5“: USA, VRC, FR, RU, GB) Beschlüsse wurden nur einstimmig verabschiedet  Ständiges Vetorecht

UNO basiert auf multiliteraler Zusammenarbeit aller Staaten, der Aufbau der UNO fördert aber uniliterales Verhalten einiger Staaten (z.B.: Vetorecht)  Konfrontation mit immer neuen Problemen, allerdings noch die Struktur aus dem Jahre 1945

(z.B.: int. Terrorismus) Grundsätzlich: Fast alle Staaten verfolgen nur eigene Interessen, keine Zusammenarbeit zum „Gesamtwohl“

Friedenssicherung nahezu unmöglich, da kein Staat eigene Streitkräfte unter die Führung der UNO stellt Allerdings gibt es sog. „Friedensmissionen“ in denen nicht- bis leichtbewaffnete Truppenverbände unter strikter Neutralität Entwicklungen beobachten z.B. Wahlen, Waffenstillstände etc.  Nach dem Kalten Krieg Steigerung der Handlungsfähigkeit der UNO  Anzahl der Friedensmissionen zwischen 1988 uns 1992 höher als in den 45 Jahre seit 1945

Konfrontation mit immer neuen Konfliktarten, welche eine immer größere Zerstörung in dem betroffenen Staat auslöst (z.B. Genozide, Vertreibungen) Notwendigkeit „stärkerer“ Militärmandate, im Notfall aktive Bekämpfung durch UNO-Blauhelme

(keine Neutralität)  stärkeren Aufbau der zerstörten Strukturen des Landes  PEACEBUILDING

Neuen Herausforderungen überforderten die UNO  Gescheiterte Missionen: Somalia (1992-1994) Völkermord in Ruanda unter Aufsicht UNO (1994)

Massaker an 8000 bosn.Muslime durch bosn. Serben unter Aufsicht der UNO

Seit 1995 wurden Friedensmissionen auf dem Balkan erfolgreich an die NATO übertragen

Generelles Problem: für Mitgliedsländer „wichtigen“ Krisengebiete werden durch UNO/NATO effektiv direkt „befriedet“, alle anderen allerdings wenn überhaupt indirekt und unzureichend

http://www.xvideos.com/video25919/Carmin_in_Hardcore_Video_at_N ubiles Beispiel Afrika: Im Kongo (Größe Westeuropas) unterstützt die UNO lediglich finanziell ein Heer von 17000 sehr schlecht ausgerüsteten afrikanischen Soldaten um den Frieden dort zu „sichern“.

Die UNO und der Internationale Terrorismus mit dem Terroranschlag 09/11 neue Dimension des Terrors, jederzeit überall